Jan-Philipp Zebedies auf neuen Wegen


 

Jan-Philipp Zebedies erkundete letztes Wochenende Motorsport der etwas anderen Art. Nach sieben Jahren Kartsport  und einem Abstecher im Ruderboot, wo er 2008 und 2009 NRW-Landesmeister im Einer wurde und auch erfolgreich an den Bundesendläufen teilgenommen hatte, lag es nahe, Kart- und Wassersport mal zusammen auszuprobieren.

Der ADAC bietet da die Einsteigerklasse „Formel ADAC“ im Bereich Motorboot-Rennsport an. Das sind Katamarane mit einem 500 ccm  und 40 PS starkem Zweitakt-Außenbordmotor, die bei richtiger Handhabung mit einer Geschwindigkeit bis zu 105 km/h über das Wasser fahren. Ja, man könnte auch fliegen sagen. Denn unter dem Boot bildet sich ein Luftpolster und das Boot gleitet nur noch auf dem Rumpfende über das Wasser.

Die MSG ADAC-Motorboot-Rennsport-Schule bietet für Interessenten zweimal im Jahr ein Renntraining an. Ein Training fand am vergangenen Wochenende im Rahmen der Messe „Interboot“ in Friedrichshafen am Bodensee statt, zu dem sich Jan-Philipp angemeldet hatte. Nach einer Anreise über 650 km war es dann am Samstag soweit. Die Vorfreude war sehr groß. Ebenso war auch die Hoffnung vorhanden, dass das Wetter, entgegen der Vorhersage, sich noch aufklart. Aber wie das manchmal  so ist, regnete es den ganzen Tag.

Um 08:30 Uhr ging es dann mit dem theoretischen Teil los. Natürlich im trockenen Zelt. Instruktoren waren erfahrene und erfolgreiche Motorbootsportler, die hier ihre Erfahrung an die Einsteiger weitergaben. U. a. Ekkehard Knape, Leiter der Rennsportschule, der in den achtziger Jahren Deutscher Meister, Europa- und Weltmeister war. Themen waren Rennboottypen und Bootsaufbau sowie techn. Daten zum Motorboot, persönliche Schutzausrüstung, Sicherheitseinrichtungen am Boot, Flaggenkunde und Grundkenntnisse zum Fahren mit dem Rennboot.

Nach der Theorie folgte die Praxis.  Natürlich im Regen. Die Teilnehmer bekamen schnittfeste Kevlar-Sicherheitsanzüge, Schutzhelme und Schwimmwesten. Funkgeräte wurden angelegt und nach ein paar Instruktionen ging es ins Cockpit. Auch dort wurden noch einmal die Sicherheitseinrichtungen und Bedienelemente erläutert und die Funkverbindung getestet. Der Pilot wurde mit dem Rennboot verkabelt. Die erste Fahrt konnte nun beginnen. Fast wie im Kart. Gas geben und Lenken. Einziger Unterschied, eine Bremse gibt es nicht.  Ach ja, und Reifen natürlich auch nicht. Aber dafür bewegte sich das Rennboot wie auf Schienen.

Nachdem alle Teilnehmer ihre erste Fahrt absolviert und sich ein wenig mit den Fahreigenschaften vertraut gemacht hatten, ging es zum zweiten Durchgang. Nun wurde das An- und Abtrimmen geübt. Das heißt,  das Rennboot musste von der Verdrängungsfahrt in die Gleitfahrt gebracht werden. Jan-Philipps Kommentar: „Rennbootfahren macht einfach Spaß“.

Allerdings wurde das Wetter nicht besser. Und weitere Trainingsfahrten waren nicht mehr zu verantworten. Aus diesem Grund wurde das Training abgebrochen. Schade, denn die Gruppe war recht übersichtlich und es wären bei besserem Wetter sicherlich noch einige Übungsfahrten drin gewesen. Somit konnten sich die Teilnehmer noch am Nachmittag die spektakulären Motorboot-Duelle der „Liquid Quarter Mile“ ansehen.

Als nächstes steht nun der Lizenzlehrgang in Lorch am Rhein auf dem Ausbildungsplan. Und wenn alles gut läuft, evtl. im nächsten Jahr erste Rennen. Aber bis dahin fließt noch viel Wasser durch den Rhein. Mal schauen was die Zukunft so bringt!

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