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Automobil- und Motorsportclub Hamm e.V. im ADAC


Erfolgreiches Wochenende für AMC-Piloten
Werner Zebedies am 17.08.2015 um 20:42 (UTC)
 Die Veranstaltergemeinschaft MSC Werl und MSC Sassmannshausen hatte einen Clubsportslalom für den 16.August 2015 in Werl ausgeschrieben. Da die lange Sommerpause im ADAC Youngster Slalom Cup dem Ende entgegen geht und der nächste Lauf am 30.August stattfindet, nutzten Max Grün und Jan-Philipp Zebedies die Veranstaltung in Werl um sich wieder auf den Cup vorzubereiten.



Max Grün startete mit seinem Mazda 2 in der Klasse G6 und trat gegen die VW Polo- und Opel Corsa -Übermacht an. Mit 30 Startern die stärkste Klasse an diesem absolut verregneten Sonntag. Aber der siebzehnjährige Newcomer zeigte den alten Hasen, dass man auch mit einem serienmäßigen Mazda2 sehr gut mithalten kann. Mit zwei fehlerfreien Wertungsläufen und einer Gesamtzeit von 2:08,48 Minuten fuhr er auf den Bronzeplatz. Den goldenen Pokal erhielt Tobias Kluge. Mit seinem VW-Polo beherrschte er die Klasse und siegte mit einer Zeit von 2:06,64. Christian Kind auf Opel Corsa war nur 15 hundertstel Sekunden schneller als Grün und bekam den Silberpokal.






Jan-Philipp Zebedies startete in der leistungsstärksten Serien-Klasse G1 mit einem 197 PS starken Renault Clio RS. Die Leistung war bei diesen Witterungsverhältnissen nur schwer auf den Asphalt zu bringen und Zebedies musste höllisch aufpassen, dass ihn das Heck nicht überholte. Aber in zwei fehlerfreien Wertungsläufen konnte Jan-Philipp Zebedies sich über seinen Klassensieg freuen. Mit einer Zeit von 2:10,22 Minuten erhielt er den Goldpokal. Platz zwei belegte Siegfried Vormann (2:13,27) der sich vor Nathalie Kafka (2:15,43) platzierte.










 

Impressionen vom Oldtimer Grand Prix 2015 am Nürburgring
Werner Zebedies am 11.08.2015 um 15:03 (UTC)
 


Am vergangenen Wochenende fand am Nürburgring der Oldtimer Grand Prix 2015 statt. Hier ein paar Impressionen.




































































 

Max Grün beim race4children in Emsbüren
Max Grün am 29.07.2015 um 16:31 (UTC)
 


Sorry, dass er jetzt erst kommt, der versprochene Bericht vom race4children aus meiner Sicht. Aber ich stand noch ganz unter den Eindrücken der Super-Veranstaltung und die mussten erst mal sortiert und verarbeitet werden. Ich hoffe, der Bericht wird Euch nicht zu langweilig.

Also, fangen wir von vorne an.

Am Freitag Nachmittag sind wir angereist, weil wir noch schnell vor Torschluss auf der Kartbahn in Emsbüren unseren frisch revidierten Motor einfahren wollten um dann abends ganz entspannt im Bistro der Kartworld zu Abend zu essen.

Soweit der Plan.

Doch daraus wurde leider nichts. Beim Versuch, den Motor an zuschmeißen flog mit lautem Krachen die Kupplung auseinander. Dazu muss ich sagen, das so ein Schaltkart-Motor für uns absolutes Neuland ist und wir den Fehler erst bei uns gesucht haben, aber nach den ersten Zerlegungsarbeiten war schnell klar, das hier schon ein Altschaden gelauert hatte, der jetzt endgültig zum Kollaps der Kupplung geführt hatte.

Mit Fahren war erst mal Essig. Noch schlimmer, wo am Freitag Abend Ersatzteile herbekommen?

Hier gilt unser großer Dank dem örtlichen Kartshop des BW-Kartteams in Person von Birgit und Wolfgang Krauss sowie den tollen Mitarbeitern.

Obwohl die benötigten Teile nicht vorrätig waren, wurde uns bestmöglich geholfen. Kurzerhand wurde ein Kundenmotor der zur Reparatur angeliefert war, zerlegt und uns die Kupplung am Samstag Morgen zur Verfügung gestellt. Um 14.00 Uhr waren wir wieder startklar.

Noch schnell konnte der Motor eingefahren werden und einige flotte Trainingsrunden folgten, bevor … der große Sturm kam. Es regnete waagerecht und wir verkrochen uns im Wohnmobil das mächtig schaukelte (vom Wind).

Am Sonntag dann bestes Rennwetter und es wurde ein ganz toller Tag.



An dieser Stelle muss ich mal den Organisatoren ein großes Lob aussprechen und einen fetten Applaus spenden. Es war vom Umfeld und der Stimmung her eine der besten Veranstaltungen, auf der ich je gefahren bin.

Angefangen von der Musikbegleitung mit DJ über einen kompetenten stimmungsvollen Streckensprecher, einem Rennleiter (Larry ten Voerde), der aus eigener Erfahrung wusste, wovon er spricht, also rundum wurden die Grundsteine für ein geniales Event gelegt.

Zum Renngeschehen aus meiner Sicht:

Im Warmup war ich zum ersten Mal mit den weichen Reifen unterwegs. Wow! Was für ein Gripp. Das Qualifying konnte ich auf dem dritten Rang abschließen und so ging es auch ins erste Heat. Nach verhaltenem Start (etwas ungewohnt mit der Flagge gestartet) konnte ich mich zur Mitte des Rennens auf Platz 2 vorarbeiten und wollte nun zum Ersten aufschließen. Kurz vor der Waldkurve in der Anbremszone muss ein anderer Fahrer ausgeritten sein und bei seiner Rückkehr auf die Strecke hatte er alles voll mit Dreck geschmissen. Ich bremste an und war leider nur noch Passagier, das Rennen endete im Wall (Dank für die aufmunternden Worte an den Streckensprecher).

Schnell repariert und ein paar Spurstangen getauscht ging es ins zweite Heat von ganz hinten. Nach ein paar tollen Fights fand ich mich im Ziel auf Platz 4 wieder. Also eine Gute Vorlage für das Finale.

Vor dem stand die nächste Überraschung an in Form meines alten Kartkumpels Leon Wippersteg, der mit mir in der Startaufstellung ein Live-Interview führte. Mit Leon habe ich mir in meinem ersten Junioren-Jahr tolle und stets faire Kämpfe auf der Strecke geliefert. Es war echt toll ihn nun hier wiederzusehen und ich denke, die Zuhörer haben es gemerkt, wie gut wir uns verstehen.

Start! Ich fiel um einige Plätze zurück (sorry, wollte die Kupplung schonen) doch konnte ich schnell den Anschluss an die Spitze wieder herstellen. Es gab ein paar tolle Zweikämpfe und ich finishte auf Platz 2. Finde ich gar nicht so übel, für einen der nach 2 Jahren Autorennen zum ersten Mal wieder ernsthaft im Kart gesessen hat.

Doch das Highlight kam erst noch.

Im Rahmen der Siegerehrung wurde der Kinderneurologie Münster ein Scheck übergeben.

2.120 Euro hatten wir mit Hilfe der Unterstützer und Sponsoren zusammengefahren. Ganz ganz fetter Applaus um es mit den Worten des Streckensprechers zu sagen.



Besonders ergreifend war für uns alle die Anwesenheit eines kleinen Mädchens, das durch einen Unfall schwerste Verletzungen im Kopfbereich erlitten hatte und eine Überlebenschance von unter 2 Prozent hatte. Und hier stand sie nun vor uns, lachte und freute sich mit uns über einen tollen Tag für eine gute Sache.

„Race to win, but fight for a reason“ war das Motto und es wurde wahr. „Leute, ich komme gerne wieder“ ist wohl das größte Kompliment das man einer Veranstaltung machen kann.
 

Max Grün wieder im Kart am Start
Andreas Grün am 21.07.2015 um 21:44 (UTC)
 Am kommenden Wochenende startet im niedersächsischen Emsbüren die Kart-Renn-Veranstaltung „race4children“.



„race4children“ - was ist das?

Hierzu der Veranstalter:

“Unter diesem Motto startet die diesjährige Premiere der ersten professionellen Clubsport Kartveranstaltung in der es um mehr geht als nur zu gewinnen. Kartsport ist Leidenschaft und Emotion pur. Zeit, um davon etwas zurückzugeben. Für jede gewertete Rennrunde eines jeden einzelnen Fahrers spenden die Sponsoren des Veranstalters einen Euro zugunsten der Kinderneurologie-Hilfe Münster e.V. aus Münster. Ziel ist es, über diesen Weg mehr als 3.000 Euro an Spendengeldern zusammenzufahren.“



Als Max Grün die Einladung zu diesem Event über die sozialen Netzwerke bekam, sagte er sofort zu. „Es ist mir ein besonderes Vergnügen, dort am Start zu sein und neben dem Rennspaß auch etwas sinnvolles für Kinder zu tun, denen es derzeit nicht so gut geht.“

Eigentlich hatte der Hertener Schüler vor 3 Jahren seine mehr als erfolgreiche Kartsport-Karriere beendet und sich dem Automobilsport zugewandt. Aber dem Aufruf der alten Kollegen aus der Kartsport-Szene folgt er natürlich gerne.

„Ich habe lange nicht mehr im Kart gesessen. Mit Spitzenergebnissen rechne ich nicht, aber darum geht es auch gar nicht. Ich will so viele Runden wie möglich absolvieren, dabei eine einigermaßen gute Figur machen und zu einem guten Ergebnis für die Kinderneurologie-Hilfe Münster beitragen.“

Erste Tests in einem speziell auf seine Körpergröße umgebauten Schaltkart zeigten allerdings, das Max nicht allzu viel verlernt hat.
 

Nico Rielmann wiederholt Doppelsieg in Hockenheim
Norbert Rielmann am 11.07.2015 um 13:55 (UTC)
 




 

Kornfeld feiert seinen zweiten Saisonsieg
Werner Zebedies am 22.06.2015 um 04:21 (UTC)
 


Beim 5. Lauf im ADAC Youngster Slalom Cup in Recklinghausen konnten die Hammer Slalompiloten wieder einmal überzeugen. Philipp Kornfeld fuhr Tagesbestzeit und somit souverän seinen zweiten Klassensieg in dieser Saison ein. Jan-Philipp Zebedies bestätigte mit einem zweiten Platz seine gute und stabile Saisonleistung. In fünf Läufen fuhr er fünfmal aufs Treppchen. Auch Sebastian Kalthoff brachte mit einem fünften Platz sein bisher bestes Saisonergebnis hervor. Max Grün fuhr ebenfalls auf Rang fünf und konnte somit noch die entscheidenden Punkte für den Klassensieg in der Mannschaftswertung beitragen.



In der Nacht zum Sommeranfang hatte es noch ordentlich geregnet und die Strecke war zum Start des 5. Laufs zum ADAC Youngster Slalom Cup, der auf dem Verkehrsübungsplatz des ADAC in Recklinghausen vom MSC Oer-Erkenschwick ausgerichtet wurde, nass. Da der Asphalt im Verlauf der Veranstaltung allmählich abtrocknete fuhren die Piloten durch den immer besser werdenden Gripp auch immer bessere Rundenzeiten. Es wurde in absteigender Reihenfolge gestartet. Das hieß für Max Grün, der in der Klasse der Junioren als erster den Parcours befuhr, auf nassem Belag vorlegen. Trotz dieses Handicaps fuhr Max die zweitschnellste Zeit im ersten Wertungslauf. Ein Verbremser im zweiten Wertungslauf kostete trotz fehlerfreiem Lauf soviel Zeit, dass es dann doch nur für Platz fünf reichte. Mit einer Zeit von 2:28,38 war Moritz Schniedermann nur um 0,3 Sekunden langsamer und kam auf Rang sechs. Nico Rielmann, der im zweiten WL eine halbe Sekunde schneller war als Max Grün, kam mit 2:28,46 auf Platz sieben. Der vierte Starter vom AMC-Hamm, Julian Kalthoff, belegte mit 2:31,37 Platz 13.



Als kurz vor Mittag die Klasse der Young Driver an den Start ging, war der Parcours schon ganz abgetrocknet und die vier Hammer Slalompiloten P. Kornfeld, J. Zebedies, S. Kalthoff und J. Schröer konnten sich unter gleichen Bedingungen der Konkurrenz stellen. Kornfeld legte vor und ließ sofort aufhorchen. 1:11,18 Minuten für den Probelauf. Das hatte heute noch keiner geschafft und schaffte auch keiner mehr. Er selbst fuhr dann die schnellste Wertungsrunde mit 1:11,50. Im zweiten Wertungslauf unterlief ihm aber ein kleiner Fehler. Er musste korrigieren und verlor über eine Sekunde auf seinen ersten Lauf. Es reichte aber für die Tagesbestzeit von 2:24,35 und Platz eins. Zebedies fuhr zwei konstant gute Zeiten mit leichter Steigerung im zweiten WL. Er kam mit 2:25,36 auf Platz zwei. Sebastian Kalthoff konnte sich ebenfalls im zweiten WL steigern und fuhr mit 2:26,58 auf Rang fünf. Schröer wollte heute mal keine Pylone werfen und fehlerfrei den Parcours durchfahren. Das schaffte er auch. Allerdings kostete das soviel Zeit, dass er mit 2:35,76 den 15. und somit letzten Platz in der Klasse belegte. „Es ist für einen Einsteiger bei den Yong Drivern doch nicht so einfach, sich nach vorne zu arbeiten“, war sein Kommentar.



Platz eins für Kornfeld, Platz zwei für Zebedies und Platz fünf für Grün brachte in Summe 26,42 Punkte für das Team vom AMC-Hamm ein. Das reichte zum dritten Mal für Platz eins in der Mannschaftswertung aus, die sie vor dem Team vom AC Oelde (26,25 Pkt.) und dem Team von MSC Bergstadt-Rüthen hier in Recklinghausen gewinnen konnten.



Damit führt in der Mannschaftswertung zur Sommerpause weiterhin der AMC Hamm (130,65 Pkt.) vor dem AC Oelde (128,27 Pkt.) und MSC Bergstadt-Rüthen (110,44 Pkt.).
Bei den Young Drivern konnten Kornfeld (Platz 1 mit 44,71 Pkt.) und Zebedies (Platz 2 mit 42,86 Pkt.) ihren Tabellenvorsprung vor Overhoff vom RC Haltern (Platz 3 mit 39,99 Pkt.) und Otterbach vom AMC Burbach (Platz 4 mit 34,37 Pkt.) leicht ausbauen und hoffen nun darauf, am Ende der Saison zum Endlauf mit nach Hamburg fahren zu dürfen. Aber bis dahin sind es ja noch drei Läufe. Und wir wissen ja, erst am Ende wird abgerechnet.


 

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