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Automobil- und Motorsportclub Hamm e.V. im ADAC


Viel Spannung für Max Grün und Philipp Bachor
Andreas Grün am 04.08.2014 um 18:25 (UTC)
 Am letzten Juli-Wochenende ging es für Max Grün und Philipp Bachor zum 3.Lauf des ADAC-Chevrolet-Cup nach Oschersleben. Nach einem äußerst spannendem Rennen belegten die beiden Piloten des ADAC Westfalen einen tollen 2.Platz mit knappstem Rückstand auf das Auto des Siegers.



Doch bis dahin war es ein beschwerlicher Weg.

Bei nasser Piste fuhr diesmal Philipp das Qualifying und konnte den Liqui-Moly-Chevy unter großem Jubel aus der Box in der letzten ihm zur Verfügung stehenden Runde mit Bestzeit auf die Pole-Position setzen.

Den Start übernahm dann Max. Auf nasser Piste konnte er die Führungsposition am Start verteidigen, doch der ärgste Konkurrent in diesem Rennen folgte ihm wie ein Schatten. Zu Beginn der fünften Runde entschloss man sich aus renntaktischen Gründen zu einem Rollentausch. Ein kurzes abgesprochenes Signal von der Boxenmauer, Max ließ den anderen Wagen am Ende der Start-/ Zielgeraden vorbei und übernahm die Verfolgerrolle.

„Bei solchen Witterungsbedingungen ist es, wenn man nicht wegkommt, oftmals einfacher hinterherzufahren, als permanent selbst die Pace machen zu müssen.“ erklärt Vater Andreas Grün dieses Manöver.

Bis zum ersten Fahrerwechsel nach 30 Minuten Renndistanz setzte Max nun den anderen Fahrer unter Druck und hielt den Rückstand im Bereich von wenigen Zehntelsekunden.

Den mittleren Stint sollte wie immer Philipp übernehmen. Nachdem der Boxenstop incl. Nachtanken absolviert war, ging er hinaus auf die Strecke. Bei stärker werdendem Regen keine leichte Aufgabe für den 16-jährigen. Und so musste er nach starker Anfangsphase Tribut zollen. Mehrere Verbremser und Fast-Ausritte ließen das Team weit zurückfallen hinter den Führenden. Immerhin blieb der Chevy bei diesen widrigen Bedingungen unbeschadet.

Als Max für den Schlussturn übernahm, waren bis zum Ablauf der 2-Stunden-Renndauer noch knapp 30 Minuten zu fahren und der Rückstand betrug scheinbar uneinholbare 30 Sekunden. Doch Max Grün wäre nicht Max Grün, wenn er aufgeben würde.

War die erste Runde noch eine Eingewöhnungsfahrt um die aktuellen Streckenver-hältnisse zu checken, blies er ab dann eine Rekordrunde nach der anderen auf den langsam abtrocknenden Asphalt. Zeitweise war er 2 bis 3 Sekunden pro Runde schneller als der Rest und so konnte man auf dem Zeitnahmemonitor in der Box den Vorsprung schmelzen sehen. Noch 20 Sekunden, noch 10 Sekunden, den Gegner in Sicht, noch 5 Sekunden - 2 Runden vor Schluss war er dann dran und suchte den Weg vorbei.

Das war aber nicht so einfach, denn mittlerweile war nur die Ideallinie halbwegs trocken und wenn er diese zum Überholen verlassen wollte, landete er unweigerlich im Nassen wo es wesentlich rutschiger war.

In der letzten Runde rechneten dann alle mit dem finalen Angriff.

Ende der Start-/Zielgeraden der erste Versuch – abgewehrt - der nächste dann vorm Tripple - zu rutschig - ein Überrundeter im Weg - gut vorbeigekommen - Ende der Gegengeraden vor der schnellen Schikane - kurze Berührung der beiden Fahrzeuge – Zieleingangskurve – daneben gesetzt – zu rutschig – kein Gripp - es reichte nicht - Zielflagge auf Platz 2 - nach zwei Stunden 1,2 Sekunden am Sieg vorbei.

„Ich habŽalles gegeben und noch viel mehr.“ ein enttäuschter Max im Ziel „Mit der Brechstange wäre es vielleicht noch gegangen, aber wer weiß, ich hätte das Auto dabei auch wegschmeißen können, dann wäre ich der Depp gewesen. War verdammt rutschig da draußen. Wichtig ist, das wir ins Ziel gekommen sind und weiterhin die Gesamtführung inne haben. Noch sind 5 Rennen zu fahren. Wir werden weiter angreifen. Jetzt geht es erst mal in den Urlaub.“

„Ich bin heute sehr zufrieden mit beiden Fahrern“ so Vater Andreas Grün. „Semislicks im Regen und fehlendes ABS machen die Sache mit Sicherheit nicht einfach zu fahren. Der ein oder andere Fahrfehler kann vorkommen. Beide Fahrer sind gerade mal 16 Jahre alt und bestreiten erst ihr drittes Rennen im Auto. Sie haben alles ganz gelassen und sind nur knapp am Sieg gescheitert. Dafür gebührt ihnen großes Lob.“

„Heute haben die beiden bestimmt jede Menge dazugelernt. Das der Speed stimmt, zeigen neben der Pole-Zeit auch noch die schnellste Rennrunde“ ergänzt ein ebenfalls zufriedener Vater Uwe Bachor.

„Hartes Rennen, weiter geht es am 6.September in Oschersleben mit dem 4.Lauf, dann werden die Karten wieder neu gemischt.“ setzt Philipp Bachor den Schlusspunkt.
 

Kornfeld nicht zu bremsen
Werner Zebedies am 30.06.2014 um 18:15 (UTC)
 Auch den fünften Lauf des ADAC Youngster Slalom Cup lässt sich Kornfeld nicht strittig machen und siegt zum fünften Mal. Zebedies und Grün belegen jeweils den vierten Platz. Das macht in Summe für die drei AMC-Piloten 26,58 Punkte. Damit ist der AMC zum dritten Mal Mannschaftssieger dieser Saison.



In Witten-Annen stand am 29.06.2014 der fünfte und somit letzter Lauf des Youngster Slalom Cup 2014 vor der Sommerpause an. Eingeladen hatte der „MFC-Auf dem Schnee 1929“. Auf dem Parkplatz des Möbelhauses Ostermann hatte der Herdecker Ortsclub einen knapp 1000 Meter langen Parcours aufgebaut, der von den Nachwuchspiloten in kürzester Zeit und fehlerfrei zu befahren war.

10:00 Uhr ging es mit der Klasse der Einsteiger los. Nach zuletzt drei Siegen in Folge erreichte Max Grün vom AMC Hamm e. V. im ADAC mit einer Gesamtzeit von 2:27,17 Minuten einen immer noch guten vierten Platz. Sein Kommentar:“Bei zeitweise starkem Regen war für mich nicht mehr drin. Trotzdem bleibe ich nach 5 von 8 Läufen Führender in der Meisterschaft und konnte meinen Vorsprung auf meinen ärgsten Verfolger noch etwas ausbauen. Also alles im grünen Bereich.“
Nico Rielmann wollte heute mal zeigen, dass es auch ohne Fehler geht. Aber eine Pylone fiel denn doch noch im zweiten Wertungslauf. Somit erreichte er mit einer Gesamtzeit von 2:31,97 Minuten Platz zehn. Julian Kalthoff hatte mit drei Fehlern eine Gesamtzeit von 2:43,63 Minuten und musste sich auf Rang 14 des mit 20 Piloten belegten Starterfeldes einreihen.

Während es immer noch regnete, ging es mit etwas Zeitverzögerung für die Klasse der Junioren mit 17 Startern auf den Parcours. Vom AMC-Hamm mit dabei Laura Leismann und Sebastian Kalthoff. Leismann fuhr zwei fehlerfreie Wertungsläufe. Mit einer Gesamtzeit von 2:35,37 Minuten war sie selber nicht zufrieden und musste sich mit Rang 14 zufrieden geben. Kalthoff erwischte im ersten Wertungslauf eine Pylone, hatte dadurch eine Gesamtzeit von 2:28,03 Minuten. Das bedeutete für ihn Platz sechs.

Gegen Mittag hörte es auf zu regnen. Und als die 24 Starter der Young Driver ihren Trainingslauf absolvierten, kam die Sonne durch und die Wettbewerbsstrecke trocknete recht schnell ab. Jan-Philipp Zebedies musste als erster von den drei Vereinsmitgliedern des AMC-Hamm ins Lenkrad greifen und fuhr eine mittelprächtige fehlerfreie Trainingszeit von 1:10,54. Kornfeld hingegen testete die Grenzen des Mazda 2 so richtig aus und räumte dabei einige Pylonen ab. Setzte aber mit einer Zeit von 1:06,55 Minuten wieder einmal den Maßstab für diese Klasse. Julien Alexander Schröer kam mit dem Parcours nicht so gut zurecht und fuhr eine Zeit von 1:15,48 Minuten. In den beiden Wertungsläufen (WL) konnte sich Schröer zwar noch steigern. Aber es fielen zu viele Pylonen, die ihn dann mit einer Gesamtzeit von 2:48,37 Minuten ans Ende der Tabelle katapultierten.

Anders bei Zebedies. Der fuhr zwei fehlerfrei WL und konnte sich von Lauf zu Lauf um jeweils eine Sekunde steigern. Schlussendlich reichte es mit einer Gesamtzeit von 2:18,22 Minuten zu Platz vier. Damit verpasste er das Podest nur um siebentausendstel Sekunden.

Kornfeld konnte im ersten WL eine Topzeit von 1:06,79 einfahren. Doch er glaubte eine Pylone erwischt zu haben, was sich auch im Nachhinein bestätigte. Im zweiten WL allerdings zeigte er mal wieder absolute Nervenstärke und fuhr eine fehlerfreie Tagesbestzeit von 1:06,46 Minuten. Angesprochen von seinen Kontrahenten: „Wie machst du das?“ meinte Kornfeld: „Das ist doch ganz einfach! Du musst im Schweizer bis zum Limit gehen. Dann setzt das ESP ein und das Heck lenkt mit. Nun kannst du viel früher aufs Gas gehen und so wertvolle Zeit gewinnen.“ Aber das beherrschte wohl nur Kornfeld, der somit pro Wertungslauf zwei Sekunden schneller war und trotz Pylonenfehler mit einer Gesamtzeit von 2:16,25 Minuten den Rest des Starterfeldes deklassierte.

Vor der Sommerpause führt Kornfeld weiterhin die Tabelle der Young Driver souverän mit 48,95 Punkten vor Tjarko Overhoff vom RC Haltern mit 43,98 Punkten an. Zebedies, der in den ersten beiden Cupläufen einen schlechten Saisonstart hatte, kletterte mit nun 30,62 Punkten von Platz elf auf Platz sieben hoch und meinte nach der Siegerehrung: „Ich will in den drei Läufen nach der Sommerpause mein Bestes geben und mich in Richtung der Podestplätze vorarbeiten. Das wird sicherlich aufgrund der starken Konkurrenz nicht einfach. Aber bis zum nächsten Lauf am 24.August auf dem Verkehrsübungsplatz in Recklinghausen bleibt mir ja noch ein wenig Zeit mich mit dem Skoda Fabia vom Autohaus Rhynern entsprechend vorzubereiten.“

In der Mannschaftswertung führt der AMC-Hamm mit nun 135,79 Punkten weiterhin die Tabelle an, dicht gefolgt vom AC Oelde mit 131,72 Punkten und dem RC Haltern mit 112,89 Punkten. Es bleibt spannend!




Unser Dank geht an das Autohaus Rhynern für die freundliche Unterstützung!



 

AMC-Piloten in Bestform
Werner Zebedies am 19.06.2014 um 21:03 (UTC)
 Zum zweiten Mal in dieser Saison gelingt es der Mannschaft vom AMC-Hamm e. V. im ADAC unter Leitung von Thomas Gawlik, beim MSV Dulmania den Pokal für den Sieg in der Mannschaftswertung nach Hamm zu holen. Max Grün siegt in der Klasse der Einsteiger und Sebastian Kalthoff fährt mit Platz zwei in der Klasse der Junioren sein bisher bestes Ergebnis im Youngster Slalom Cup (YSC) ein. Philipp Kornfeld gibt in Dülmen eine meisterhafte Vorstellung und schafft seinen vierten Sieg in Folge in der Klasse der Young Driver. Auch Jan-Philipp Zebedies zeigte in dieser Klasse mit einem vierten Platz, dass wieder mit ihm zu rechnen ist.



Bei herrlichem Sonnenschein läutete der MSV Dulmania am 15.Juni mit dem vierten Saisonlauf die Halbzeit des ADAC Youngster Slalom Cups ein. Auf einer technisch schwierigen Strecke in der St. Barbara Kaserne in Dülmen wurde von den Nachwuchspiloten all ihr Können abverlangt. Der Streckenverlauf verführte förmlich zum schnellen Fahren mit den zur Verfügung gestellten Wettbewerbsfahrzeugen Mazda 2. Aber wer das Fahrzeug im Grenzbereich nicht absolut beherrschte, und den unterschiedlichen Bahnbelag nicht richtig einzuschätzen vermochte, machte hier zwangsläufig seine Fehler, die auch gleich mit entsprechende Strafsekunden belegt wurden.

Begonnen wurde morgens mit der Klasse der Junioren und somit mussten vom AMC Hamm Laura Leismann und Sebastian Kalthoff als erstes ins Lenkrad greifen und den Parcours bezwingen. Kalthoff fuhr nicht die schnellsten Rundenzeiten, blieb aber fehlerfrei. Das zahlte sich letztendlich aus. Denn nur vier Fahrer blieben ohne Fehler und platzierten sich an der Tabellenspitze. Mit einer Gesamtzeit von 2:15,64 Minuten belegte Kalthoff Platz zwei und errang somit sein bestes Ergebnis im YSC. Leismann schaffte es nicht alle Pylonen stehen zu lassen. Für vier Fehler bekam sie 12 Strafsekunden und musste sich mit einer Zeit von 2:31,18 Minuten weit hinten in die Ergebnisliste einreihen.

In der Klasse der Einsteiger testete Max Grün im Trainingslauf ganz ohne Furcht und Tadel die Grenzen des Mazda 2 aus. Wollte er doch hier den dritten Sieg in Folge mit nach Hause nehmen. Aber an der wohl schwierigsten Stelle des Parcours ging ihm die Straße aus und er landete neben der Strecke. Aus diesem Fehler gelernt, blieben die beiden Wertungsläufe fehlerfrei. Das wurde auch belohnt. Als einziger Pilot ohne Fehler in dieser Klasse konnte er mit einer Zeit von 2:15,65 Minuten seinen erhofften dritten Sieg einfahren und seine Tabellenführung ausbauen.

Nico Rielmann fuhr auch hier in Dülmen wieder top Zeiten die für einen zweiten Platz gereicht hätten. Zwei Pylonen verhinderten dies und er erreichte mit 2:24,73 Minuten einen immer noch guten Rang sechs. Julian Kalthoff machte drei Fehler und belegte mit 2:30,12 Minuten Platz elf.

Gegen Mittag starteten Philipp Kornfeld, Julian Schröer, Justin Gawlik und Jan-Philipp Zebedies in der Klasse der Young Driver. Im Trainingslauf wurde schon mal ausgetestet wo die schwierigen Passagen des Parcours lagen und wie der Gripp auf den unterschiedlichen Betonfahrbahnplatten war. Das hatte zur Folge, dass alle Piloten die Streckenposten auf Trapp hielten und diese die umgeworfenen Pylonen wieder aufstellen mussten. In den beiden Wertungsläufen konnten Kornfeld und Zebedies aber mit fehlerfreier Bewältigung des Parcours glänzen. Kornfeld war nicht zu schlagen. Er erzielte souverän zum vierten Mal in Folge mit Bestzeit von 2:07,20 Minuten den Klassensieg und baute seine Tabellenführung weiter aus. Zebedies, der allmählich zu seiner alten Form zurückfindet, konnte mit einer Zeit von 2:12,36 Minuten Rang vier erzielen und rückte in der Tabelle von Platz 16 auf Platz 11 vor. Gawlik und Schröer blieben nicht fehlerfrei und fanden sich im hinteren Teil der Ergebnisliste wieder.

Durch die beiden Klassensiege von Grün und Kornfeld sowie dem zweiten Platz von Sebastian Kalthoff fuhr die Hammer Mannschaft den Traumwert von 28,68 Punkten ein und gewann souverän die Mannschaftswertung vor den Piloten des AC Oelde (25,28 Punkte) und des RC Haltern (25,21 Punkte). Damit bleiben die Piloten vom AMC Hamm mit 109,22 Punkten weiterhin Tabellenführer vor den Mannschaften vom AC Oelde (105,80 Punkte) und RC Haltern (95,48 Punkten).

In zwei Wochen geht es dann zum letzten Lauf vor den Sommerferien nach Witten. Dort veranstaltet der MFC Auf dem Schnee den fünften Lauf des ADAC Youngster Slalom Cups 2014.




Unser Dank geht an das Autohaus Rhynern für die freundliche Unterstützung!



 

Erste Erfolge für Nico Rielmann in der BMW Challenge
Norbert Rielmann am 17.06.2014 um 06:36 (UTC)
 


Ende April fanden die ersten Test- und Einstellfahrten der DMV BMW-Challenge am Bilster Berg statt. Mit dabei war der erst 15-jährige Nico Rielmann vom AMC-Hamm, der dieses Jahr vom Kartsport in den Tourenwagensport wechselte. Hier konnte er erste Erfahrungen mit seinem 140 PS starken BMW E36 318ti sammeln. Allerdings war die anfängliche Freude am Fahren mit einem Motorplatzer schnell beendet.



Die Zeit bis zur ersten Rennveranstaltung Ende Mai in Oschersleben wurde genutzt um einen Ersatzmotor zu beschaffen und in den E36 einzubauen. Doch auch hier in der Motorsportarena hatte Nico im ersten Rennen mit Motorproblemen zu kämpfen und musste sich mit Platz vier zufrieden geben. Im zweiten Rennen machte ein Reifenschaden eine Platzierung zunichte.



Mit zwischenzeitlich noch einmal gewechseltem Motor reiste der junge Nachwuchspilot mit seinem Team am Pfingstwochenende zuversichtlich nach Zandvoort zu Rennen drei und vier. Am Freitagvormittag nahm Nico am freien Training teil. Am Nachmittag war dann schon sein erstes Qualifying, das er mit nur 2,5 Sekunden Rückstand auf den Führenden seiner Klasse beendete. Das ließ hoffen. Samstagmorgen, im zweiten Qualifying, verringerte Nico die Distanz zum Führenden auf 2,3 Sekunden.



Im ersten Rennen am Samstagnachmittag zeigte Nico dann was in ihm und seinem kleinen BMW Compact steckt und übernahm in der dritten Runde die Führung seiner Klasse. Es folgten spannende Zweikämpfe mit den Kontrahenten. Dadurch bauten die Reifen sehr schnell ab und der Gripp ließ den Topspeed in den Kurven gegen Ende des 25-minütigen Rennens nicht mehr zu. Seine Führung gab Nico in der elften Runde ab und überquerte mit 0,3 Sekunden Rückstand die Ziellinie als Zweiter seiner Klasse. Der Pfingstsonntag war in Zandvoort rennfrei und die Strecke für Touristenfahrten reserviert.



Weiter ging es für die Rennteams am Pfingstmontag. Vormittags war Zeit genug um Nicos Rennwagen noch einmal durchzuchecken und ein paar Feineinstellungen vorzunehmen. Um 14:00 Uhr ging es dann optimal vorbereitet ins nächste Rennen. Nach harten Positionskämpfen zu Beginn setzte sich Nico dann aber am Anfang der zweiten Runde auf der Start-Ziel-Geraden neben seinen Mitstreiter und ging in der ersten Kurve, der Tarzanbocht, an ihm vorbei. Es entwickelte sich anschließend ein harter Fight zwischen den beiden. In der zehnten Runde überquerte sein Kontrahent die Ziellinie als Erster. In der elften Runde hatte Nico wieder die Nase vorn und überquerte nach de zwölften Runde als Sieger seiner Klasse die Ziellinie. Dabei toppte er die Bestzeit aus dem ersten Rennen um 0,8 Sekunden und war fast eine Sekunde schneller als sein Mitstreiter.



Doch die Freude über den Sieg dauerte nicht lange. Noch im Parc Ferme berichtete Nico von einer Kollision mit seinem Kontrahenten in der zwölften Runde. Diese wurde im Nachhinein von der Rennleitung zu Nicos Ungunsten gewertet mit der Begründung eines Rennunfalls mit Vorteilsnahme. Und so bekam Nico eine Zeitstrafe von 30 Sekunden aufaddiert. Dadurch rutschte Nico in der Klassenwertung auf Platz zwei und auch in der Gesamtwertung ging es um einen Platz nach hinten.



Am 25. und 26.Juli finden die nächsten beiden Rennen auf dem Hockenheimring statt. Bis dahin bleibt dem Racingteam um Nico Rielmann noch ein wenig Zeit um seinen Rennwagen E36 noch einmal gründlich zu überarbeiten.
 

Kornfeld schafft Hattrick
Werner Zebedies am 03.06.2014 um 21:49 (UTC)
 Im Youngster Slalom Cup siegen die Slalompiloten vom Automobil- und Motorsportclub Hamm e. V. im ADAC in der Klasse der Einsteiger und in der Klasse der Young Driver. Max Grün fährt seinen zweiten Saisonsieg ein und festigt seine Tabellenführung. Kornfeld schafft mit seinem dritten Saisonsieg von drei Läufen den Hattrick und setzt sich wieder gegen seinen härtesten Kontrahenten Tjarko Overhoff durch. Jan-Philipp Zebedies findet allmählich zur gewohnten Form zurück und fährt bei den Young Drivern auf Platz sieben. Die damit erzielten Punkte reichen dem Trio für einen zweiten Platz in der Mannschaftswertung und den Erhalt der Tabellenführung.




Der AMC Hellertal Burbach hatte am vergangenen Sonntag, 01. Juni 2014, ins nördliche Siegerland zum Maxi-Autohof an der A45 in Wilnsdorf geladen um den dritten von acht Youngster-Slalom-Cup-Läufen durchzuführen. Bei heiterem Wetter fanden die Slalompiloten einen doch recht einfach aber schnell gesteckten Parcours vor.

Die Klasse der Einsteiger (Jahrgang 1998 bis 1996 bei erstmaliger Teilnahme) machte den Anfang. Max Grün vom AMC-Hamm fuhr erwartungsgemäß die beiden schnellsten Runden und konnte mit einer Gesamtzeit von 1:38,29 Minuten seinen direkten Kontrahenten Jan-Luca Litsch vom AC-Oelde um gut zwei Sekunden auf Platz zwei verweisen und festigte so seine Tabellenführung. Nico Rielmann vom AMC Hamm hätte mit seiner Gesamtfahrzeit von 1:40,23 Minuten Platz zwei erreicht. Allerdings bekam er für zwei geworfene Pylonen sechs Strafsekunden. Mit einer daraus resultierenden Gesamtzeit von 1:46,23 reichte es aber nur für Platz neun. Julian Kalthoff als dritter AMC-Pilot dieser Klasse kam mit 1:47,18 Minuten bei fehlerfreien Läufen auf Rang elf.

In der Klasse der Junioren (Jahrgang 1998 bis 1996 bei mehrmaliger Teilnahme) pilotierten Laura Leismann und Sebastian Kalthoff den Mazda 2 über den flüssig gesteckten Parcours. Obwohl Sebastian Kalthoff zwei fehlerfreie, fast identisch schnelle Wertungsläufe absolvierte, reichte die Zeit von 1:43,18 Minuten nur für Platz zehn. Laura Leismann hatte nicht ihren besten Tag. Mit je einem Fehler in beiden Wertungsläufen war sie gut 10 Sekunden langsamer als Sebastian und kam auf Platz 16.

Die vier Slalompiloten vom AMC Hamm Justin Gawlik, Jan-Philipp Zebedies, Philipp Kornfeld und Julien Schröer gingen in der Klasse der Young Driver (Jahrgang 1995 bis 1991) nach der Mittagspause an den Start. Mit der viert schnellsten fehlerfreien Trainingszeit meldete sich Jan-Philipp Zebedies vielversprechend zurück. Philipp Kornfeld war drei zehntel Sekunden schneller aber nicht fehlerfrei. Bei den Wertungsläufen sah das aber wieder anders aus. Kornfeld fuhr mit 48,32 Sekunden und 47,94 Sekunden die jeweils schnellsten Wertungsläufe fehlerfrei, gewann souverän die Klasse mit Tagesbestzeit von 1:36,26 Minuten und machte so seinen Hattrick perfekt. Zebedies blieb ebenfalls fehlerfrei. Konnte seine Zeit vom Trainingslauf allerdings nicht verbessern und kam mit 1:38,20 Minuten auf Rang sieben. Justin Gawlik blieb unter seinen eigenen Erwartungen und kam mit fehlerfreien 1:40,87 Minuten aber nicht über den 16.Rang hinaus. Julien Schröer machte im ersten Wertungslauf zwei Fehler und konnte sich dennoch mit einer Gesamtzeit von 1:51:88 Minuten auf Rang 21 platzieren. In der Tabelle steht Kornfeld unangefochten auf Platz eins. Zebedies kletterte auf Platz 16 hoch direkt hinter Gawlik. Schröer steht auf Platz 24.

Die Mannschaftswertung gewann diesmal der AC Oelde mit 27,40 Punkten. Der AMC Hamm kam mit 26,80 Punkten auf Platz zwei vor RC Haltern, die 24,28 Punkte sammelten. Damit bleibt die Mannschaft des AMC-Hamm mit 80,53 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze knapp vor der Mannschaft vom AC Oelde mit 80,41 Punkten und dem RC Haltern mit 70,16 Punkten.

Am 15.Juni wird der MSV Dulmania in Dülmen den nächsten Slalom veranstalten.




Unser Dank geht an das Autohaus Rhynern für die freundliche Unterstützung!



 

Daven Harder verteidigt seinen dritten Tabellenplatz
Werner Zebedies am 29.05.2014 um 17:02 (UTC)
 Der achtjährige Kartslalompilot Daven Harder vom AMC Hamm fuhr am 18.Mai beim vierten Kartslalomlauf in Herten zwei fehlerfreie Wertungsläufe. Die brachten ihm einen fünften Platz ein und 20 Punkte aufs Tabellenkonto.



Beim fünften Lauf in Hagen, am letzten Wochenende, kamen wieder einmal satte 24 Punkte dazu. Daven absolvierte seinen ersten Wertungslauf etwas vorsichtig. War aber fehlerfrei geblieben. Den zweiten Wertungslauf ging er etwas forscher an. Waren doch seine Kontrahenten Tilo Boss vom MSC Soester Börde und Lennard Sossna vom MSC Bergstadt Rüthen im ersten WL zwei Sekunden schneller gewesen als er. Um jene zwei Sekunden konnte er sich auch im zweiten WL verbessern. Warf allerdings eine Pylone und bekam dafür zwei Strafsekunden. Damit war der eingefahrene Vorsprung wieder hin. Tilo Boss und Lennard Sossna belegten wieder einmal die Plätze eins und zwei. Die Gesamtzeit von 1:33,29 Minuten von Daven Harder reichte aber aus um sich ganz knapp mit sieben hundertstel Sekunden vor seinem Verfolger Robin Köhler vom MSC Helle auf Platz drei zu setzen. Stolz konnte Daven seinen Pokal mit nach Hause nehmen und seinen dritten Platz in der Tabelle nicht nur behaupten, sondern den Abstand zum viert platzierten Marlon Klein vom Hagener AC 05 auf acht Punkte ausbauen.

Am 01. Juni geht es in Warstein zum sechsten Lauf dieser Saison. Wir wünschen Daven viel Erfolg!

 

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